Schluss mit der "Kontakt-Steuer": Warum wir Rechenleistung berechnen, statt Datenbank-Zeilen - Launcherr

09.11.2025

10 min Lesen

Pricing

Schluss mit der "Kontakt-Steuer": Warum wir Rechenleistung berechnen, statt Datenbank-Zeilen

Young man with windblown hair in a field

Dominik

Gründer

Image of pricing
Die meisten CRMs bestrafen Sie für Wachstum. Wir erklären offen, wie unsere Preise zustande kommen und warum Sie bei uns nur für das zahlen, was wirklichen Wert schafft: Intelligenz.

Kennen Sie das Gefühl? Sie importieren eine Liste mit 5.000 potenziellen Kunden in Ihr CRM, und plötzlich springt Ihre monatliche Rechnung von 50€ auf 200€. Warum? Haben diese 5.000 Zeilen Text dem Anbieter wirklich mehr Kosten verursacht?

Die ehrliche Antwort eines Entwicklers lautet: Nein. In einer modernen Postgres-Datenbank kosten 5.000 Textzeilen nur Bruchteile eines Cents an Speicherplatz. Die "Contact Tax" (Bezahlen pro Kontakt) ist ein künstliches Preismodell aus den 90ern.

Wir bei IntroKI haben uns entschieden, diesen Industriestandard zu brechen. Aber um fair zu bleiben, müssen wir Ihnen erklären, was bei uns wirklich Geld kostet.


1. Storage ist billig, Intelligence ist teuer

Wenn Sie bei uns im Business Plan (99€/Monat) starten, dürfen Sie bis zu 10.000 Kontakte speichern. Bei der Konkurrenz zahlen Sie dafür oft schon 400€+.

Warum wir das können? Weil wir Ihnen nicht den Speicherplatz in Rechnung stellen, sondern die Rechenleistung (Compute).

Ein "toter" Kontakt in der Datenbank kostet uns fast nichts. Aber ein Kontakt, der lebt, verbraucht Ressourcen:

  • Die KI, die seine E-Mails schreibt.

  • Der Scraper, der sein LinkedIn-Profil analysiert.

  • Der Algorithmus, der seine Kaufwahrscheinlichkeit berechnet.

Deshalb limitieren wir nicht Ihre Datenbank, sondern Ihre "Credits".

Ein Blick in den Code (pricing-config.ts):

TypeScript

// Free Plan vs. Business Plan
free: {
  ai_credits: 20,       // Genug zum Testen
  research_credits: 5   // Teure Hintergrund-Prozesse
},
business: {
  ai_credits: 500,      // Massive Rechenpower für Teams
  research_credits: 200 // Hunderte Deep-Dives pro Monat
}

Wenn Sie einen "Research Credit" nutzen, feuern wir im Hintergrund komplexe Python-Microservices ab, die das Web durchsuchen, Daten verifizieren und Profile anreichern. Das verursacht uns echte Cloud-Kosten – und genau dafür zahlen Sie. Das ist fair.


2. Das "Add-on" Prinzip: Zahlen Sie nicht für Features, die Sie nicht nutzen

Viele Enterprise-Suites zwingen Sie in teure Pakete, nur weil Sie ein bestimmtes Feature brauchen. Wir haben unsere Architektur modular aufgebaut.

Unsere Feature Guards (FeatureGuard.tsx) trennen strikt zwischen Basis-Funktionen und Spezial-Werkzeugen.

  • Basis: Jeder braucht Pipelines und Kontakte. Das ist im Grundpreis drin.

  • Spezialisten: Nicht jeder braucht "Deep Research" oder "Mass-Email-Sequenzen".

Warum sollte der kleine Handwerksbetrieb für das Marketing Add-on (+129€) mitbezahlen, wenn er nie Newsletter versendet? Bei uns buchen Sie diese Module (Research, Marketing, Intelligence) nur dazu, wenn Sie sie wirklich brauchen.


3. API-Calls: Die Infrastruktur-Last

Ein weiterer Kostenfaktor, über den niemand spricht: Traffic. Wenn Sie IntroKI mit 50 anderen Tools verbinden und sekündlich Daten hin- und herschicken, belastet das unsere Server-Infrastruktur.

Statt pauschal alle Schnittstellen zu drosseln, differenzieren wir im Code genau:

  • Solo Plan: 10.000 API Calls (reicht für normale Zapier-Workflows).

  • Business Plan: 100.000 API Calls (für Power-User und komplexe Synchronisationen).

Wir haben harte Limits (check_limit RPCs) eingebaut, nicht um Sie zu ärgern, sondern um die Stabilität für alle zu garantieren. Wer mehr Last erzeugt, trägt einen größeren Teil der Infrastruktur-Kosten.


4. Das Seat-Modell: Kollaboration hat ihren Preis

Schließlich das Thema "Nutzer". Im Business Plan sind bereits 3 Seats inklusive. Jeder weitere kostet 29€.

Warum? Weil mehr Nutzer exponentiell mehr Komplexität bedeuten.

  • Audit Logs: Wer hat was geändert?

  • Rechte-Management (RLS): Wer darf was sehen?

  • Gleichzeitige Bearbeitung: Live-Cursor und Konfliktlösung.

Ein Team von 10 Leuten braucht eine wesentlich robustere Infrastruktur als ein Einzelkämpfer. Unser "Per-Seat" Pricing reflektiert den Aufwand, diese Kollaboration reibungslos und sicher zu halten.

Fazit

Unser Preis ist kein Würfelspiel. Er ist eine direkte Reflexion unserer Cloud-Architektur. Sie zahlen nicht für den Besitz von Daten (Kontakte), sondern für die Arbeit, die unsere Software damit verrichtet (AI, Research, Automation).
Wir finden: Das ist der einzige Deal, der im Zeitalter von KI Sinn ergibt.

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